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DIE  RUSSLANDDEUTSCHEN

 

Konservativen

 

National-Konservative Bewegung der Deutschen aus Russland

Schutzgemeinschaft Deutsche Heimat

der Deutschen aus Russland e.V.

Vorsitz. Johann Thießen

SGDH e.V., Postfach 101848, 52318 Düren

E.Mail: SG.Deutsche-Heimat@gmx.de

Freundeskreis

Die Russlanddeutschen Konservativen

Vorsitz. Andrej Triller

Postfach 21 02 35,  51628 Gummersbach

E-Mail: at@volksdeutsche-stimme.eu

 


Zur Lage in Kirgisien
 

 Im April dieses Jahres kam es in Kirgisien zur Eskalation: Aufstand gegen die Regierung,  die Polizei schieß auf die Putschisten. Die Regierung wurde gestürzt und musste fliehen. Es kam zu Plünderungen und Verfolgung der Menschen usbekischer wie auch europäischer Herkunft. In Folge dieser Unruhen sind über 2000 Menschen ums Leben gekommen.  Auch die Volksdeutschen, die in Kirgisien immer noch leben, wurden  Verfolgung und Plünderungen ausgesetzt.

Seit ihrer Gründung setzt sich die Schutzgemeinschaft Deutsche Heimat  für das Recht der Volksdeutschen auf die deutsche Heimat. Zurzeit leben in Kirgisien etwa Zehntausend Volksdeutsche. Vielen von ihnen ist die Einreise nach Deutschland untersagt worden, weil sie den Sprachtest nicht bestanden haben. Über die Art und Weise des Verlaufs des Sprachtestes haben wir in der letzten Ausgabe berichtet.

Bezüglich der ethnischen Ausschreitungen und der gefährlichen Lage hat die Schutzgemeinschaft am 5. Mai einen Brief mit folgendem Inhalt verfasst und an vier Stellen gesendet: 

An:      Angela Merkel, Bundeskanzlerin, Willy Brandt Straße 1, 10 557 Berlin
Kopie: Dr. Christof Bergner, Bundesbeauftragter für Aussiedler und Nationale Minderheiten;
             Erika Steinbach, Präsidentin des BdV;
             Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
Betreff: Die Rettungsaktion der Volksdeutschen in Kirgistan

 Sehr geehrte Frau Merkel,
während der vor kurzem in der Republik Kirgisien geschehenen Ereignisse, hat die Öffentlichkeit von  Übergriffen und Misshandlungen auf Menschen europäischer Herkunft erfahren. Es ist bekannt, dass Autos und Häuser in Brand gesteckt sowie Geschäfte geplündert wurden und gesetzeswidrige Besetzungen von Gartengrundstücken und Ferienhäusern stattfanden. An die Adresse der Europäer lauten die Parolen (die die Richtung angeben sollen): Koffer Bahnhof Russland. Dies alles wird auch von der russischen Presse und offiziellen Regierungsorganisationen, die mit der Betreuung von russischen Mitbürgern im Ausland beauftragt sind, bestätigt.
In Kirgisien sind noch heute nicht weniger als 10 Tausend Volksdeutsche übrig geblieben, die zum Teil auch zu Opfern der Pogrome geworden sind.
Als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland wenden wir uns an Sie und bitten Sie aufrichtig Maßnahmen zur (Er)Rettung der deutschen Minderheit zu ergreifen und den Volksdeutschen, die den Wunsch haben in die historische Heimat überzusiedeln, die Aufnahmebescheide zu erteilen. Vielen von ihnen wurden die Aufnahmeanträge wegen mangelnder deutscher Sprachkenntnisse, die sie in den Verbannungsorten nicht erhalten konnten, abgelehnt.
Während Sie an der Siegesparade in Moskau und Feierlichkeiten zu Ehren des 65-en Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges teilnehmen werden, bitten wir Sie nicht zu vergessen, dass ein Teil der Russlanddeutschen bis heute noch in den Verbannungsorten verbleibt. Seit 65 Jahren warten sie auf die Beendigung des Krieges, der gegen sie geführt wird.
Wir bitten Sie uns und andere Gemeinschaften der Russlanddeutschen über die von Ihnen eingeleiteten Maßnahmen zur Rettung der Volksdeutschen in Kirgisien, deren Leben heute wieder Gefahr droht, zu informieren.

 Eine Rückmeldung kam nur aus dem Büro des Herrn Bergner.

(RDK)

 

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